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Hier erhalten Sie viele hilfreiche Informationen zum Thema Recycling

Fachbegriffe, Gesetze, Verordnungen und Abkürzungen als Beschreibung oder Hinweis

Das Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG) setzt in Deutschland die WEEE-Richtlinie der EU zum Umgang mit Elektronikschrott um. Das ElektroG soll dafür sorgen, dass Elektroaltgeräte nicht über den Hausmüll entsorgt, sondern getrennt gesammelt und recycelt werden. Durch die gesteuerte und kontrollierte Entsorgung soll der illegale Export von Elektroaltgeräten ins Ausland weiter bekämpft werden, sollen wertvolle Rohstoffe wiederverwendet und die negativen Auswirkungen auf die Umwelt und die Gesundheit reduziert werden.

Quelle: Wikipedia

Das Batteriegesetz setzt die europäische Altbatterierichtlinie (Richtlinie 2006/66/EG vom 6. September 2006 über Batterien und Akkumulatoren sowie Altbatterien und Altakkumulatoren) in deutsches Recht um.

Quelle: Wikipedia

Das Europäische Übereinkommen über die internationale Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße (Abkürzung ADR, von Accord européen relatif au transport international des marchandises Dangereuses par Route), das am 30. September 1957 in Genf geschlossen wurde, enthält besondere Vorschriften für den Straßenverkehr hinsichtlich Verpackung, Ladungssicherung und Kennzeichnung von Gefahrgut.

Quelle: Wikipedia

Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO oder DS-GVO; französisch Règlement général sur la protection des données RGPD, englisch General Data Protection Regulation GDPR) ist eine Verordnung der Europäischen Union, mit der die Regeln zur Verarbeitung personenbezogener Daten durch die meisten Datenverarbeiter, sowohl private wie öffentliche, EU-weit vereinheitlicht werden. Dadurch soll einerseits der Schutz personenbezogener Daten innerhalb der Europäischen Union sichergestellt, und auch andererseits der freie Datenverkehr innerhalb des Europäischen Binnenmarktes gewährleistet werden.

Die Verordnung ersetzt die aus dem Jahr 1995 stammende Richtlinie 95/46/EG zum Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten und zum freien Datenverkehr.

Zusammen mit der so genannten JI-Richtlinie für den Datenschutz in den Bereichen Polizei und Justiz[1] bildet die DSGVO seit dem 25. Mai 2018 den gemeinsamen Datenschutzrahmen in der Europäischen Union.

Quelle: Wikipedia

Das deutsche Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG), in Langform: Gesetz zum Schutz vor schädlichen Umwelteinwirkungen durch Luftverunreinigungen, Geräusche, Erschütterungen und ähnliche Vorgänge regelt ein wichtiges Teilgebiet des Umweltrechts, das Immissionsschutzrecht, und ist das bedeutendste praxisrelevante Regelwerk dieses Rechtsgebietes, solange es kein Umweltgesetzbuch gibt. Es regelt den Schutz von Menschen, Tieren, Pflanzen, Böden, Wasser, Atmosphäre und Kulturgütern vor Immissionen und Emissionen.

Quelle: Wikipedia

Eine Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes, abgekürzt BImSchV, ist eine Rechtsverordnung der Bundesregierung, die aufgrund einer Ermächtigung im Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) erlassen werden kann. Sie bedarf gem. Art. 80 Abs. 2 GG der Zustimmung des Bundesrates. Vor der Zuleitung an den Bundesrat sind die in § 48b BImSchG genannten Rechtsverordnungen dem Bundestag zuzuleiten, der eine Verordnung durch Beschluss ändern oder ablehnen kann.

Quelle: Wikipedia

Der Begriff Entsorgungsfachbetrieb kurz auch EfB wird in § 56 Abs. 2 des Kreislaufwirtschaftsgesetzes (KrWG) legaldefiniert. Die Anforderungen an Entsorgungsfachbetriebe ergeben sich aus der Entsorgungsfachbetriebeverordnung (EfbV). Nur besonders qualifizierte Betriebe, die definierte Voraussetzungen erfüllen, können Entsorgungsfachbetrieb werden (Anforderungen). Es kann der ganze oder nur ein Teil des Betriebs als Entsorgungsfachbetrieb gelten (Umfang). Ein Betrieb – oder nur Teile eines Betriebs – darf sich nicht Entsorgungsfachbetrieb nennen oder ein Überwachungszeichen führen, wenn es das Überwachungszertifikat nicht besitzt (Verwendungsverbot).

Quelle: Wikipedia

Die Entsorgungsfachbetriebeverordnung regelt die Anforderungen an Unternehmen und öffentliche Einrichtungen, welche als Entsorgungsfachbetrieb Abfälle einsammeln, befördern, lagern, behandeln, verwerten, beseitigen, oder mit Abfällen handeln und makeln. Die festgelegten Anforderungen betreffend die Organisation, Ausstattung, Fachkunde und Zuverlässigkeit von Betriebsinhaber, Leitungspersonal sowie dem sonstigen Personal führen mit Erfüllung zu einem hohen Qualitätsniveau.

Diese Verordnung dient der Umsetzung der Richtlinie 75/442/EWG des Rates vom 15. Juli 1975 über Abfälle (ABl. EG Nr. L 194 S. 47) in der durch die Änderungsrichtlinie 91/156/EWG des Rates vom 18. März 1991 (ABl. EG Nr. L 78 S. 32) geänderten Fassung.

Auf Grund des § 52 Absatz 2 des Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetzes vom 27. September 1994 (BGBl. I S. 2705) verordnete die Bundesregierung nach Anhörung der beteiligten Kreise die Entsorgungsfachbetriebeverordnung. Der Bundesrat hat zugestimmt.

Quelle: Wikipedia

Das Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) ist das zentrale Bundesgesetz des deutschen Abfallrechts. Zweck des Gesetzes ist es, die Kreislaufwirtschaft zur Schonung der natürlichen Ressourcen zu fördern und den Schutz von Mensch und Umwelt bei der Erzeugung und Bewirtschaftung von Abfällen sicherzustellen sowie insbesondere das Recycling und die sonstige stoffliche Verwertung von Abfällen zu fördern.

Quelle: Wikipedia

Die WEEE-Richtlinie 2012/19/EU (von engl.: Waste of Electrical and Electronic Equipment; deutsch: Elektro- und Elektronikgeräte-Abfall) dient der Vermeidung von Abfällen von Elektro- und Elektronikgeräten und der Reduzierung solcher Abfälle durch Wiederverwendung, Recycling und anderer Formen der Verwertung. Sie legt Mindestnormen für die Behandlung von Elektro- und Elektronik-Altgeräten in der EU fest, um langfristig zu einer nachhaltigen Entwicklung beizutragen.

Quelle: Wikipedia

Unter Green IT (seltener auch Green ICT) versteht man Bestrebungen, die Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) über deren gesamten Lebenszyklus hinweg umwelt- und ressourcenschonend zu gestalten. Dies beinhaltet die Optimierung des Ressourcenverbrauchs während der Herstellung, des Betriebs und der Entsorgung der Geräte (Green in der IT).

Ein weiterer Aspekt von Green IT ist die Ressourceneinsparung durch den Einsatz von Informationstechnik (IT), wenn beispielsweise Dienstreisen durch Videokonferenzen ersetzt werden (Green durch IT).

Quelle: Wikipedia

Die Stiftung Gemeinsames Rücknahmesystem Batterien mit Sitz in Hamburg wurde von Batterieherstellern und dem Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) gegründet und übernimmt seit dem Inkrafttreten der Batterieverordnung im Oktober 1998 in Deutschland die unentgeltliche Batterierücknahme und -entsorgung. Das gemeinnützige Unternehmen ist das vom Bundesumweltministerium festgestellte gemeinsame Rücknahmesystem für Gerätebatterien nach § 6 des Batteriegesetzes. Mit „Batterien“ sind hierbei nicht nur Primärbatterien gemeint, sondern auch Akkumulatoren.

GRS Batterien stattet den Handel, öffentlich-rechtliche Entsorgungsträger, Gewerbetriebe und öffentliche Einrichtungen unentgeltlich mit Sammel- und Transportbehältern für Batterien aus. Anschließend übernimmt GRS Batterien das Abholen, Sortieren und die Entsorgung der Altbatterien. Darüber hinaus bietet die Stiftung individuelle Lösungen für die Rücknahme von Industriebatterien. Finanziert werden alle diese Leistungen aus den Entsorgungskostenbeiträgen der inzwischen über 2400 Batteriehersteller und -importeure, die Vertragspartner von GRS Batterien sind.

Seit GRS Batterien seine Tätigkeit aufgenommen hat, lassen sich beim Verwertungsanteil jedes Jahr Zuwächse verzeichnen: 1999, im ersten vollständigen Geschäftsjahr von GRS Batterien, wurden 19 Prozent der zurückgegebenen Batterien recycelt. 2003 meldet GRS Batterien einen Verwertungsanteil von 72 Prozent, 2005 dann 82 Prozent. 2006 sammelte GRS Batterien 13.138 Tonnen Gerätebatterien, von denen 88 Prozent verwertet wurden. Heute werden über 99 Prozent aller eingesammelten Altbatterien recycelt. Möglich wurde die Steigerung des Verwertungsanteils einerseits durch den kontinuierlichen Rückgang des Anteils quecksilberhaltiger Alkali-Mangan- und Zink-Kohle-Batterien im Abfallstrom, sowie andererseits durch die Verfügbarkeit von Verwertungsanlagen, die schwach quecksilberhaltige Batterien zu verträglichen Kosten verwerten können. Die europäischen Batteriehersteller verwenden schon seit den 90er Jahren kein Quecksilber mehr bei der Herstellung dieser beiden Batteriesysteme. Seit 2001 ist es verboten, quecksilberhaltige Batterien in Verkehr zu bringen. Ausgenommen sind lediglich Knopfzellen.

2010 gab jeder Deutsche im Schnitt Batterien mit einem Gewicht von 178 Gramm zurück. Das entspricht ca. acht Batterien. Über 14.500 Tonnen gebrauchte Batterien und Akkus wurden im vergangenen Jahr von GRS eingesammelt, davon mehr als 99 Prozent verwertet. Durch das Recycling gebrauchter Batterien und Akkus werden vor allem Zink, Eisen, Nickel, Blei und Cadmium zurückgewonnen. Die Rückgabe ist an rund 170.000 Sammelstellen im Handel, auf Recyclinghöfen und in vielen Universitäten, Schulen und öffentlichen Einrichtungen möglich. Über 110.000 Tonnen Altbatterien und Akkus wurden von der Stiftung seit 1998 in Deutschland zurückgenommen. Mit Inkrafttreten des Batteriegesetzes ist der Markt geöffnet für neue Rücknahmesystem sowie auch für herstellereigene Systeme. Es gelten grundsätzlich für alle Systeme die gleichen gesetzlichen Vorgaben.

Die Stiftung Gemeinsames Rücknahmesystem Batterien setzt sich dafür ein, alle Altersgruppen über das Batterie-Recycling zu informieren, und Kinder und Jugendliche mit Spaß und Experimentierfreude für das Thema Energie und Umwelt zu begeistern. Die Organisation bietet Informationsmaterialien an, die kostenlos heruntergeladen werden können.

Quelle: Wikipedia

Unter Abfallvermeidung (in Anlehnung an Recycling auch Precycling) werden alle Vorkehrungen und Maßnahmen verstanden, die der stofflichen Verwertung, dem Recycling, vorausgehen und dazu dienen, die Menge des anfallenden Abfalls zu reduzieren. Abfallvermeidung geschieht schon bei der Konzeption und durch das Design von Produkten, insbesondere durch die Auswahl und den Einsatz von Stoffen nach Kriterien der Schadstoff­freiheit, der Länge der Nutzungsdauer und der Recyclingfähigkeit auf hohem Qualitätsniveau.

Quelle: Wikipedia

Die Richtlinien für Gefahrgut, kurz „ADR“, werden in ganz Europa im nationalem Recht umgesetzt. WEEE, die Lithium-Batterien enthalten, die als primäre Energiequelle verwendet werden (d. h. keine Knopfzellen), müssen in kleinen Behältern oder auf Paletten transportiert werden, um eine Beschädigung der Batterien zu vermeiden (der Transport von großen Mengen von mehr als 4 Kubikmetern ist nicht gestattet). Behälter oder eingeschweißte Paletten müssen korrekt beschriftet werden.

Beispiele für Geräte, die wahrscheinlich eine Lithium-Batterie enthalten, sind Mobiltelefone, Tablets, Laptops, Digitalkameras, Camcorder, Rasierapparate, elektronische Zigaretten, Taschenlampen, tragbare Technik, ferngesteuertes Spielzeug und Drohnen sowie tragbare Elektrowerkzeuge.

Von gleicher Bedeutung wie die Einhaltung der geltenden Gesetze ist auch das Testen und Prüfen von ADR-Verpackungen, um einen effizienten Betrieb, Langlebigkeit und Kostensenkung in jedem Schritt der rückführenden Lieferkette zu gewährleisten.

Quelle: IPP-PoolingPartners

Ein Degaußer, Degausser (von Gauß (Einheit) bzw. der englischen Schreibweise Gauss) oder Entmagnetisierer ist ein Gerät, mit dessen Hilfe magnetische Datenträger durch Entmagnetisierung nach Herstelleraussagen zuverlässig gelöscht werden können.

In einem Degaußer wird der Datenträger einem starken Magnetfeld ausgesetzt, eine übliche Feldstärke kann dabei zwischen 2.800 und 11.000 Oersted betragen. Üblicherweise werden mehrere Löschvorgänge durchgeführt. Der Name Degaußer geht auf die Einheit der magnetischen Flussdichte, das Gauß, zurück.

Der Degaußer sollte für das Löschen von Festplatten eine magnetische Flussdichte von 8000 Gauß oder 0,8 Tesla generieren. Damit liefert er mehr als die doppelte Feldstärke verglichen mit der, die Festplatten intern zum Schreiben nutzen (0,15 bis 0,3 T).

Da bei der Löschung nicht nur der eigentliche Datenspeicher, sondern beispielsweise bei Festplatten auch Servo- und Wartungs-Informationen gelöscht werden, ist auch eine intakte Festplatte nach dem Löschvorgang im Degaußer zerstört. Neben Festplatten können jegliche magnetische Datenträger wie Magnetbänder (Audio, Video, Daten), Disketten und Magnetkarten gelöscht werden.

Quelle: Wikipedia

Schreddern ist auch eine in der elektronischen Datenverarbeitung (EDV) inzwischen gängige Bezeichnung für die Datenvernichtung. Dafür werden spezielle Computerprogramme – sogenannte Eraser – eingesetzt, die nach definierten Vorgaben Dateien von Datenträgern unwiederbringlich löschen. Das kann z. B. durch Überschreiben[5] einer Datei erfolgen.

Daneben werden auch mechanische Schredder eingesetzt, um ausgemusterte beschriebene Datenträger (CD-ROM, DVD, Magnetbänder, Disketten, Festplatten usw.) mitsamt Inhalt zu vernichten und danach sortenrein zu recyclen.

Quelle: Wikipedia

Informations- und Kommunikationstechnik (IKT; auch Informations- und Kommunikationstechnologie, IuK-Technologie, IuK-Technik; in der Schweiz meist verwendet englisch information and communications technology, ICT) ist Technik im Bereich der Information und Kommunikation.

Branchenüblich bei Dienstleistung, Handel und Hersteller ist die Abkürzung ITK, die aus dem Verschmelzen der Begriffe und der Branchen IT (Informationstechnik) und TK (Telekommunikation) entstanden ist. Im weiteren Sinne steht „Informations- und Kommunikationstechnik“ für jegliche Kommunikationsanwendung, darunter Radio, Fernsehen, Handys, Smartphones, Hardware und Software für Computer und Netzwerke, Satellitensysteme, sowie für die verschiedenen Dienstleistungen und Anwendungen, die damit verbunden sind.

Quelle: Wikipedia

Elektronische Datenverarbeitung (EDV) ist der Sammelbegriff für die Datenverarbeitung, d. h. die Erfassung und Bearbeitung von Daten, durch elektronisch rechnende Maschinen oder Computer.

Quelle: Wikipedia

Die Bund-/Länderarbeitsgemeinschaft Abfall (LAGA) ist ein Arbeitsgremium der deutschen Umweltministerkonferenz.

Gegründet wurde die LAGA am 2. Juli 1963. Ihre Zielsetzung ist die Sicherstellung eines möglichst ländereinheitlichen Vollzugs des Abfallrechts in der Bundesrepublik Deutschland. Sie veröffentlicht dazu Empfehlungen in den LAGA – Mitteilungen (LAGA M).[1]

Bedeutung hat die LAGA bzw. ihre Beschlüsse in Umweltfragen, vor allem bei Bau- und Sanierungsmaßnahmen und bestimmten betrieblichen Abfällen. Viele sind in inzwischen für ungültig erklärt oder durch den im Abfallrecht schnellen Wandel von Rechtsmaterie und Erkenntnislage überholt. Einige ihrer gültigen Veröffentlichungen können als Formulierung Technischer Regeln verstanden werden.

Quelle: Wikipedia

Unsere Verwertungsangebote für Metalle,Batterien und Elektroschrott enthält keine Umsatzsteuer, da die Steuer gem. § 13b Abs. 2 Nr. 7 UStG. vom Leistungsempfänger geschuldet wird.